Skip to main content

Stromverbrauch Trockner – Die besten Tipps zum Energiesparen

Der Stromverbrauch beim Trockner ist ein wichtiges Kriterium, denn Wäschetrockner sind nützliche Haushaltsgroßgeräte und in immer mehr deutschen Haushalten zu finden. Die Hersteller unterbieten sich gegenseitig um den günstigsten Preis und heutzutage kann man schon für unter 300 Euro einen Wäschetrockner erwerben. Doch aufgepasst: Günstig in der Anschaffung heißt oftmals im Gegenzug teuer im Verbrauch. Dieser Ratgeber soll Ihnen Tipps zum Energiesparen mit Wäschetrocknern geben, denn häufig ist der Trockner ein größerer Stromfresser als angenommen.

Regelmäßige Reinigung

Um eine reibungslose Funktionsweise zu gewährleisten und um einen möglichst hohen Wirkungsgrad zu erzielen, müssen Sie Ihren Wäschetrockner regelmäßig reinigen.

Achten Sie darauf, dass Sie das Flusensieb regelmäßig säubern. Hier setzen sich die meisten Flusen und Fusseln aus der Wäsche ab und verhindern eine optimale Luftzufuhr zum Trockner. Dies wird insbesondere beim Ablufttrockner zum Problem, da dieser die Raumluft erwärmt und zum Trocknen benötigt. Die Trockenzeit verlängert sich und der Energieverbrauch steigt.

Bei einem Kondenstrockner muss nach jedem Trocknergang der Wasserbehälter entleert und das Kondenswasser abgegossen werden, falls dieser nicht an einen Abfluss angeschlossen ist. Denn ist der Wasserbehälter voll, stoppt das Programm und Sie müssen Ihre Wäsche ein zweites Mal trocknen. Darüber hinaus sollten Sie auch regelmäßig den Kondensator reinigen. Hier trifft die warme Luft aus dem Trockner auf kalte Außenluft, sodass das Wasser kondensieren kann. Auch hier können sich Flusen ablagern, die eine optimale Leistung verhindern und den Stromverbrauch erhöhen. Sie können den Kondensator in der Regel ohne größere Probleme aus dem Wäschetrockner entnehmen und ausspülen.

Verwenden Sie das richtige Trockenprogramm

Auch beim Energiesparen mit dem Trockner gilt bezüglich der Dauer eines Durchlaufs: So lang wie nötig, so kurz wie möglich.

Es wird unnötig viel Energie verbraucht, wenn die Wäsche eigentlich schon trocken genug ist, aber das Programm noch weiterläuft. Hierbei steigt nicht nur der Stromverbrauch, sondern es besteht auch die Gefahr der Übertrocknung der Wäsche. Am besten machen Sie sich vorher Gedanken, ob Ihre Wäsche noch gebügelt werden soll und dementsprechend kürzer getrocknet werden kann oder ob sie gleich vollkommen trocken in den Schrank gehängt werden soll. Dann wählen Sie natürlich die Einstellung schranktrocken.

Neue Wäschetrockner sind nicht mehr zeit- sondern sensorgesteuert und trocknen die Wäsche automatisch. Eingebaute Sensoren messen die noch enthaltene Feuchtigkeit in der Wäsche und stoppen das Programm automatisch bei der gewünschten Einstellung. Ein unnötiger Energieverbrauch wird dadurch vermieden.

Sie können die Trockenzeit und damit auch den Verbrauch außerdem verringern, indem Sie die Wäsche bereits in der Waschmaschine mit der höchstmöglichen Schleuderleistung trocken schleudern. Weniger Restfeuchtigkeit bedeutet weniger Arbeit für den Trockner und somit weniger Stromverbrauch. Schleudern sie mit mindestens 1200 Umdrehungen/min, denn selbst bei 1000 Umdrehungen ist am Ende normalerweise noch ca. 65 % Feuchtigkeit in der Wäsche.

Weitere Tipps, Tricks und Gadgets

Neben der Schleuderleistung und der Wahl des richtigen Trocknerprogramms sollten Sie auch noch darauf achten, den Trockner nur zu benutzen, wenn es sich lohnt.

Am effizientesten arbeitet ein Wäschetrockner, wenn er voll beladen ist. Fragen Sie sich immer, ob es wirklich nötig ist, die Wäsche nach dem Waschen noch zu trocknen oder nicht. Hängen Sie kleinere Mengen an Wäsche lieber zum Trocknen auf anstatt einen nur halb voll beladenen Wäschetrockner zu benutzen.

Neu auf dem Markt sind seit kurzem sogenannte Dryerballs oder auch Trocknerkugeln genannt. Sie werden mit der Wäsche zusammen in den Wäschetrockner gegeben und sollen für eine bessere Luftzirkulation sorgen, damit die Trockenzeit verkürzt wird. Die Wirkung der PVC-genoppten Bälle ist jedoch umstritten und wohl nur bei voll beladenen Trocknern wirklich im Stande dabei zu helfen, Energie einzusparen. Bedenken Sie dabei, dass die Trocknerzeit in der Regel nur dann sinnvoll verkürzt werden kann, wenn Sie einen automatischen, sensorgesteuerten Wäschetrockner besitzen.

Checkliste zum Energiesparen

Hier finden Sie noch einmal alle Tipps und Tricks, wie Sie mit Ihrem Wäschetrockner bestmöglich und lang anhaltend Energie und damit bares Geld sparen können übersichtlich aufgelistet.

  • Entleeren Sie das Flusensieb regelmäßig
    Stellen Sie für den Raum, in dem Ihr Wäschetrockner steht, eine gute Belüftung sicher
    Reinigen Sie den Kondensator (beim Kondenstrockner) in regelmäßigen Abständen mit Wasser Achtung: Vor Wiedereinbau unbedingt gut trocknen lassen
    Wählen Sie das richtige Programm zum Trocknen Ihrer Wäsche
    Lassen Sie Ihre Waschmaschine mit höchstmöglicher Umdrehungszahl schleudern
    Befüllen Sie Ihren Wäschetrockner immer vollständig
    Reinigen Sie die Feuchtigkeitssensoren mit Essigreiniger, es könnten sich ämlich Kalkablagerungen gebildet haben
    Befreien Sie den Abluftschlauch Ihres Wäschetrockners (wenn vorhanden) regelmäßig von Ablagerungen


Ähnliche Beiträge